Solaranlage reinigen: Reinigungsmittel und ihre Effekte – Fraunhofer-Studie bestätigt Risiko
Eine Solaranlage ist eine langfristige Investition, die über Jahrzehnte hinweg zuverlässig Energieertrag liefern soll. Damit die Photovoltaikmodule ihre volle Leistung entfalten können, ist eine regelmässige Reinigung unverzichtbar. Verschmutzungen wie Staub, Pollen, Laub, Russ oder hartnäckiger Vogelkot setzen sich auf der Oberfläche von PV-Modulen ab und mindern die Lichtaufnahme der Solarzellen. Dadurch sinkt die Effizienz und es kommt zu spürbaren Ertragseinbussen. Studien belegen, dass eine fachgerechte Modulreinigung die Energieerzeugung um bis zu 20 % steigern kann, was ein erheblicher Gewinn für Betreiber von PV-Anlagen darstellt. Die Solarpower Care AG legt deshalb besonders Wert auf eine professionelle und schonende Reinigung.
Fraunhofer-Studie: Reinigungsmittel als unterschätztes Risiko für PV-Anlagen
Die jüngsten Untersuchungen des Fraunhofer Zentrums für Silizium-Photovoltaik (CSP) haben gezeigt, dass die Verwendung von Reinigungsmitteln gravierende Folgen haben kann. Viele marktübliche Produkte greifen die empfindliche Antireflexbeschichtung auf dem PV-Glas an und führen zu dauerhaften Schäden.
In den Testverfahren wurde nachgewiesen, dass selbst empfohlene Anwendungskonzentrationen vieler marktüblicher Reiniger die PV-Modulkomponenten beschädigen können, insbesondere die Antireflexschicht auf dem Solarmodul-Frontglas. Sie können Rückstände verursachen, die die Leistung der Module um bis zu 56 % verringern. Damit wird deutlich: Nicht nur der Schmutz selbst, sondern auch Reinigungsmittel bergen ein erhebliches Schädigungspotenzial.
Das Fraunhofer CSP hat in seinen Prüfverfahren eindrücklich gezeigt, dass nicht nur der Schmutz selbst, sondern auch ungeeignete Reinigungsmittel die PV-Module schädigen können. Besonders gefährdet ist die empfindliche Antireflexbeschichtung auf dem Frontglas, die für die optimale Lichtaufnahme entscheidend ist.
Eine weitere
Untersuchung von Forschern der finnischen Universität Turku ergab, dass Spülmittel die optischen Eigenschaften des Glases der Solarmodule mit Antireflexbeschichtung verändert und deshalb für die Reinigung nicht verwendet werden sollte.
Die Studien ergaben:
Leistungseinbussen bis zu 56 % durch Reiniger.
Spülmittel hinterlässt einen Film, der neuen Schmutz anzieht und die Reinigungswirkung reduziert.
Selbst empfohlene Konzentrationen vieler Reiniger verursachen Rückstände, die die Lebensdauer der Module verkürzen.
Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass Reinigungsmittel zur Reinigung von Solarmodulen nicht geeignet sind. Die Solarpower Care AG legt deshalb besonders Wert auf professionelle Reinigung ohne schädliche Reinigungsmittel.
Ursachen für Verschmutzungen und ihre Folgen
Die Ursachen für Verschmutzungen sind vielfältig und hängen stark vom Standort der Anlage und anderen Faktoren ab.
In ländlichen Gebieten lagern sich Staub, Pollen und Ablagerungen von landwirtschaftlichen Flächen ab.
In städtischen Regionen belasten primär Russ, Abgase und Feinstaub die Photovoltaikanlagen.
Auf Dächern mit geringer Neigung sammeln sich Laub, Schnee und stehendes Wasser, wodurch der natürliche Regen als Eigenreinigung kaum wirkt.
Folgen für PV-Module
Diese Verunreinigungen führen nicht nur zu einer reduzierten Energieerzeugung, sondern können auch technische Probleme verursachen. Besonders gefährlich ist der Hotspot-Effekt, bei dem einzelne verschmutzte Solarzellen überhitzen und die gesamte Anlage schädigen. Zudem können Ablagerungen am Modulrahmen und an Dichtungen langfristig zu Materialschäden führen, wenn eine regelmässige Wartung und Reinigung nicht durchgeführt wird.
Richtige Methoden der Reinigung der Photovoltaik-Module
Die richtige Modulreinigung erfordert Fachwissen und die passenden Materialien. Entmineralisiertes Wasser oder Regenwasser sind ideal zur Reinigung von Solaranlagen, da sie keine Kalkflecken hinterlassen. Doch zusätzlich braucht es auch die richtigen Gerätschaften. Vor allem wenn es sich um Grossanlagen handelt, empfiehlt sich der Einsatz eines Reinigungsroboters, der nicht nur mit hartnäckigem Schmutz auf grossen Flächen klarkommt, sondern auch die Schlierenbildung vermeidet. Der optimale Zeitpunkt für die Säuberung ist ein bewölkter oder regnerischer Tag, da so Temperaturunterschiede zwischen Glas und Wasser vermieden werden, die Spannungsrisse verursachen könnten.
Viele Betreiber unterschätzen die Risiken falscher Methoden:
Die Verwendung von Hochdruckreinigern wird nicht empfohlen, da sie Glasbruch verursachen, Dichtungen und die empfindlichen Oberflächen beschädigen können.
Harte Borsten oder Scheuermittel hinterlassen Kratzer auf dem PV-Glas.
Spülmittel und Glasreiniger führen zu Rückständen und beeinträchtigen die Antireflexbeschichtung.
Chemische Reinigungszusätze in Reinigungsmitteln können ein hohes Schädigungspotenzial für Photovoltaik-Module mit sich bringen, insbesondere für die Antireflexschicht auf dem Frontglas.
Zu heisses Wasser kann Spannungsrisse im Glas hervorrufen.
Diese Fehler sind vermeidbar, wenn man sich an die Empfehlungen von Experten und Herstellern hält und auf aggressive Reiniger, Hochdruckreiniger, harte Bürsten und Scheuermittel verzichtet. Die beste Option ist die Zusammenarbeit mit einem professionellen Dienstleister wie der Solarpower Care AG, der nicht nur über das notwendige Know-how, sondern auch über modernste Gerätschaften verfügt, um eine optimale Reinigung zu gewährleisten.
Wirtschaftliche Aspekte in der Schweiz
Die Kosten für die professionelle Reinigung von Solaranlagen sind in der Schweiz klar kalkulierbar. Marktüblich sind 2 bis 6 CHF pro m², abhängig von der Grösse der Anlage, der Reinigungsmethode, der Zugänglichkeit und dem Verschmutzungsgrad. Je grösser die Anlage, desto geringer der Meterpreis.
Der wirtschaftliche Nutzen ist eindeutig, denn saubere Photovoltaikmodule liefern 5 bis 20 % mehr Energieertrag, da saubere Solarmodule mehr Sonnenlicht aufnehmen können. Zudem verlängert die regelmässige Reinigung die Lebensdauer der Module und verhindert teure Reparaturen durch hartnäckige Ablagerungen. Damit wird die Reinigung zu einer Investition, die sich mehrfach auszahlt.
Häufigkeit und Notwendigkeit
Die Häufigkeit der Reinigung hängt stark vom Standort und dem Verschmutzungsgrad ab.
In ländlichen Gebieten, insbesondere in der Nähe von landwirtschaftlichen Flächen, kann eine jährliche Reinigung der Solarmodule empfohlen werden.
In städtischen Gebieten kann eine Reinigung alle drei bis fünf Jahre ausreichen.
Auf Flachdächern ist eine häufigere Reinigung notwendig, da der natürliche Regenguss kaum wirkt.
Diese Regeln helfen Betreibern, die richtige Balance zwischen Aufwand und Nutzen zu finden.
Vorsicht ist besser als Schaden
Die Fraunhofer-Studie hat klar gezeigt, dass Reinigungsmittel die Effizienz von Photovoltaikanlagen stärker mindern können als der Schmutz selbst. Betreiber sollten daher auf die Zusammenarbeit mit einem Profi setzen. So sichern sie nicht nur den Ertrag, sondern auch die Lebensdauer ihrer Solarmodule.
Vertrauen Sie auf professionelle Hilfe bei der Reinigung, statt auf riskante Experimente. Kontaktieren Sie die Solarpower Care AG und sichern Sie die volle Leistung Ihrer Anlage – für mehr Energie, eine längere Lebensdauer und maximale Effizienz.
FAQ – Ihre Fragen, unsere Antworten
1. Wie oft sollte ich meine Solaranlage reinigen lassen?
Die Häufigkeit hängt vom Standort ab. In ländlichen Gebieten mit viel Staub oder Pollen ist eine jährliche Reinigung empfehlenswert. In städtischen Regionen reicht oft ein Intervall von drei bis fünf Jahren.
2. Kann ich meine Solarmodule selbst mit Spülmittel reinigen?
Nein, Spülmittel hinterlässt einen Film, der neuen Schmutz anzieht und die Antireflexschicht beschädigen kann. Die Solarpower Care AG verwendet überhaupt kein Reinigungsmittel und garantiert durch moderne Technologie eine optimale Reinigung.
3. Welche Vorteile bringt eine regelmässige Reinigung?
Saubere Module steigern den Energieertrag um bis zu 20 %, verlängern die Lebensdauer der Anlage und verhindern Schäden durch hartnäckige Ablagerungen wie Vogelkot oder Russ.











